Angst

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Eine gängige Definition von Angst ist: nicht Wissen.

Wir wissen nicht was kommt und davor haben wir angst.

Wir haben Angst einen Menschen zu verlieren, ein Tier, den Job, die Existenz, Angst alleine zu sein, nicht liebenswert zu sein.  

Der Trauer begegnen

Trauer 

 

Ich finde an der Trauer am Schlimmsten, dass das Umfeld einem eine Karenzzeit von ca. 1-2 Wochen einräumt.

  • Guck jetzt nach dir!
  • Mach was dir gut tut!
  • Geht's wieder?
  • Geht's bessert?
  • Wie geht's dir denn?
  • Was tust du denn dagegen?
  • Nimmst du Tabletten?
  • Ess was!
  • Bist du beim Arzt?
  • Es müsste doch langsam besser werden?
  • Es muss weiter gehen!
  • Ohr'n steif halten, Kopf hoch!

 

Es ist alles lieb gemeint. Aber man kann es nicht mehr hören.

Wenn man das Bein gebrochen hat, kann man eine Woche später auch noch nicht laufen.

Es kann einem keiner bei der Heilung helfen. 

Es geht immer irgendwie darum, dass man es alleine schaffen muss mit den Gefühlen klar zu kommen.

Wie sehr wünscht man sich etwas zum einnehmen, das der Horror ein Ende hat und die Welt wieder so ist, wie sie war. 

 

Wenn man trauert, hat man einfach zu viel Liebe übrig und kann sie nicht mehr dem geben und zeigen, für den man sie empfindet.

Man weiß nicht wohin und wie man damit umgehen soll.

Zum loslassen ist alles zu früh und man schwebt irgendwo in einem Vakuum. 

Der Boden unter den Füßen ist schlicht und ergreifend weg.

So viele Erinnerungen klopfen an, und das Herz schmerzt auf eine Art, die man kaum aushält.

 

Bei der Trauer hilft einfach ein Platz und Menschen, die es nicht müde sind, sich zum Xten mal die Geschichte anzuhören. 

Das schlimmste Wort bei der Trauer ist: Loslassen.

Mit dem Loslassen, hat man das Gefühl man würde sein eigenes Leben mit loslassen.

Man will auch nicht zu sich finden, sondern man schwebt irgendwo. Vergleichbar ist es, als ob man im Meer einem Segelboot hinterher schwimmt und versucht das Seil zum fassen zu bekommen.

Man kann es nicht fassen was passiert ist. nicht be-GREIFEN.

 

Oft ist es der Tod, der Abschied, der einem mit der Magie des Lebens zum ersten mal in Verbindung bringt. 

Der Kontrollverlust, den wir durch die Wirtschaft, Kultur, Tradition und Struktur gewohnt wird uns aus der Hand gerissen. Und plötzlich erlebt man Zustände von Körper und Geist, zu denen man vorher nie in der Lage war.

Plötzlich versucht man Dinge, von denen man vorher nie gedacht hätte, dass man mal zu den Leuten gehört, die auf Globulis schwören oder daran, dass es hilft eine Kerze anzumachen.

 

Bei der Trauer kann eine Massage sehr gut unterstützend wirken. Einfach dass die Nerven zur Ruhe kommen.

Ernste Gespräche mit Leichtigkeit tun gut. 

Fühlen Sie sich eingeladen mit einer Massage zu starten.



Diese Techniken ersetzen auf keinen Fall einen Arzt oder Psychologen!